"Im Westen nichts Neues. Im Osten geht die Sonne auf" |
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Auf die Frage nach seinen Zukunftsplänen antwortete der ARISTO-Chef Hansjörg
Vollmer während der Basel-Messe 2005: „Im Westen nichts Neues. Im Osten geht
die Sonne auf.“ Auf allen anspruchsvollen Uhrenmärkten haben sich ARISTO und
das US-Uhrenlabel „VOLLMER Watches“ endgültig etabliert. Nun gründete der
Pforzheimer Sportuhren-Concepter gemeinsam mit dem Moskauer Uhrenpionier
Vladimir Antsukov die Uhrenschmiede „ARISTO RUS“ mit Sitz in Moskau. Hansjörg Vollmer: „Nach dem Ersten Weltkrieg gerieten die Pionier-Leistungen der russischen Uhrmacher in Westeuropa in Vergessenheit. Dieses Land mit seinen neun Zeitzonen und extrem unterschiedlichen klimatischen Bedingungen hatte für den Aufbau seines Schienenverkehrs-Systems widerstandsfähige Präzisions-Zeitmesser benötigt und bereits früh eine leistungsfähige Uhren-Industrie aufgebaut.“ |
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Deshalb schwören vor allem die Sammler von Eisenbahner-Taschenuhren auf die
Klassiker aus russischen Uhrenfabriken. Den aktuellen Standard für
hochwertige Taschenuhr-Kaliber markiert jenes Molnija, das Hansjörg Vollmer
nun für eine limitierte Edition von Armbanduhren verwendete. Diese drei –
vorerst auf insgesamt 100 Exemplare – limitierten Uhrenmodelle mit dem
kyrillischen Zifferblatt-Aufdruck „АРИСТО“ (sprich: Aristo) wurden komplett
in Pforzheim montiert und feinreguliert. Hansjörg Vollmer: „Das 16-linige
Taschenuhrwerk Molnija Caliber 3603 ist vergleichbar seinem 16½ -linigen
Pendant von Unitas. Es wurde über Generationen hinweg immer weiter
verfeinert und ist mit seinen Produktionszahlen einem ETA 2824-2 mindestens
ebenbürtig.“ |
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Drei Zifferblatt-/Gehäuse-Varianten stehen für die in Pforzheim produzierten
„АРИСТО“-Uhren zur Verfügung. Das Modell „HP1“ erinnert mit seinen Außenmaßen 45 x 53 mm an die weltweit erste Taucheruhr aus den 30er-Jahren. Die „HP2“ fällt mit ihrer dezentralen Sekunde zwar optisch aus dem gewohnten Aristo-Rahmen, bringt aber mit ihrem mattierten 44mm-Gehäuse alle Voraussetzungen mit für eine klassische Herrenuhr. Das „Beobachter“-Zifferblatt der „HP3“ orientiert sich an dem - inzwischen als klassisch geltenden - Fliegeruhren-Design; in dem sandgestrahlten XL-Gehäuse kann es seine optischen Qualitäten bestens entfalten. Die Uhren wurden erstmals auf der Fachmesse MIDORA in Leipzig im September 2005 vorgestellt. Die ersten 100 Exemplare sind in der Zwischenzeit verkauft. Im Januar 2006 folgen weitere 200 Stück, damit alle Uhrenfreunde russischer Werke auch ihre АРИСТО bekommen. |
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